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Obec Lovčica-Trubín

Deutsch

 Lage der Gemeinde
Ein Teil der Gemeinde Lovčica – Trubín – Lovčica – befindet sich im nordöstlichen Teil der Žiarska-Mulde im Tal vom Trubísky-Bach. Der entwaldete hügelige Bezirksteil in der Mulde ist durch die Triassedimente (Konglomerate, Sandsteine) mit Resten an Quartärschottern gebildet, wobei der bewaldete Teil des Vtáčnik-Gebirges die Rhyolithe und Rhyodazite bilden. Der Waldbestand besteht aus Tannen und Buchen. Es dominieren braune Waldböden. Die Gemeindemitte liegt in der Höhe von 330 m ü.M., wobei die anderen Bezirksteile in der Höhe von 270 – 833 m ü.M. liegen.

Kulturerbe
Lovčica: Kapelle aus 18. Jahrhundert, im spätbarocken Stil.
Trubín: Römisch-katholische Kirche aus 15. Jahrhundert, im gotischen Stil, umgebaut in Jahren 1573, 1669 und im 19. Jahrhundert,
Kapelle aus 1723, im barocken Stil,
Grabstein für 17. Partisanen und Soldaten.

Symbole der Gemeinde
Zu wertvollsten Gemeindewappen in heraldischer Hierarchie gehören sog. sprechende Wappen. Mit so einem Wappen verfügt auch unsere Gemeinde:
Armbrustmotiv (Symbol von Lovčica)
Hornmotiv (Motiv von Trubín)
Durch die Verknüpfung dieser Motive in einer heraldisch eindruckvollen Komposition entsteht ein ideales Wappen, das nach seinem Einlegen in den Schild das sprechende Wappen verbundener Gemeinde Lovčica-Trubín bildet. Die endgültige Wappenform:
Im blauen Schild liegt über dem beschlagenen Jägerhorn eine nach oben zeigende Goldarmbrust mit Silbersehne und mit einem eingelegten Silberpfeil.

Die Fahne von Lovčica-Trubín besteht aus fünf Längsstreifen in folgenden Farben: blau (1/8), gelb (2/8), blau (2/8), weiß (2/8) und blau (1/8). Das Seitenverhältnis der Gemeindefahne beträgt 2:3 und diese endet mit drei Fahnenzipfeln, die bis das Fahnendrittel reichen.

 

Das Siegel von Lovčica-Trubín ist rund, in der Mitte mit dem Gemeindewappen und mit der Rundschrift GEMEINDE LOVČICA-TRUBÍN am Rand. Der Siegeldurchmesser beträgt 35 mm.



Geschichte
Trubín

Die Gemeinde befindet sich im nördlichen bis nordöstlichen Teil der Žiarska-Mulde. Ihr Bezirk umfasst die östlichen Hänge des Vtáčnik-Gebirges. Die Bezirksmitte liegt in der Höhe von 335 m ü.M., aber die Höhendifferenzen reichen von 265 m ü.M. bis 847 m ü.M.
Im Bezirksteil Sitienec wurden urzeitliche Hügelgräber entdeckt. Diese gehören zur Urnenfelderkultur aus Später Bronzezeit, gegen Jahr 700 v. Ch. Die urzeitliche Besiedlung belegen auch die Fundstelle Sitieň beim Delenická-Brunnen. An dieser wurden die Funde aus der Völkerwanderung entdeckt. Weitere Funde, welche die urzeitliche Besiedlung belegen, stammen aus dem bewaldeten Hrádok. Sein Herkunft liegt in Zeit der Slawenankunft in dieser Region, dessen bedeutende Stellung auch im Großmährenreich belegt ist.
Erster schriftlicher Beleg stammt aus 1487, wenn der Gemeindename Trwbyn in Rechnungen des Erzbischofs aus Ostrihom (Gran) auftaucht. Später wurde die Gemeinde als Turbus genannt. Die Gemeinde ist jedenfalls älter, was die Reste einer mittelalterlichen Festung belegen. Zu weiteren ausgezeichneten Quellen, die das ältere Gemeindealter belegen, gehört die Kirche. Diese Stammt aus Jahren 1253 bis 1260, da im 1487 die Kirche in schriftlichen Belegen als schon eine ältere Kirche erwähnt ist. Diese Tatsache bestätigt auch den gotischen Baustil.
Die Gemeinde gehörte ursprünglich im Besitztum von Dóczy-Familie, aber den schriftlichen Quellen aus Jahren 1559 bis 1560 nach wurde diese ins Besitztum des Erzbischofs aus Ostrihom (Gran) übergegeben. Damals hatte die Gemeinde sechzehn Höfe und Tore und im Zeitraum von 1571 bis 1573
Das 16. Jahrhundert ist durch die Angst vor den Türken geprägt. Am 17. September 1647 schreibt der Trubiner Ondrej Rosenauer ein Brief an Bürgermeister von Kremnitz, wo er die Raserei von Türken bei Hron (Gran) beschreibt.
Auch in weiteren Jahrhunderten herrschte keine Ruhe in dieser Region. Nach türkischer Gefahr kamen die Standesaufstände, nach denen im 1679 die Pestepidemie raste. Das 19. Jahrhundert ist reich an verschiedenen Ereignissen, die das Gemeindeleben tief betroffen haben. Im 1820 war das einen Großbrand, infolge dessen die Hälfte von Häusern zerstört wurden. Zu weiteren Bränden ist in Jahren 1861, 1870 und 1875 gekommen. Im 1845 kam dazu eine Missernte, die nicht auf Grund der Dürre, sondern infolge heftiger Regen hervorgerufen worden ist. In Jahren 1848 – 1849 wurden in diesem Bezirk schwere Kämpfe geführt. Der Kirchturm diente als eine Beobachtungsstelle, wobei in der Gemeinde die Artilleriebatterien postiert wurden.
Schon seit 1859 war in der Gemeinde der Pfarrer Ján Szepessy de Négyes, der Herkunft aus Kremnitz, tätig. Er stammte aus einer Junkerfamilie, wo er in der deutschen Umgebung erzogen wurde. Trotzdem fühlte und handelte er als slowakischer Erwecker und Volkstümler. Er hat erlaubt, die Kinder in der Schule in slowakischer Muttersprache zu unterrichten. Seinen Vorgesetzte, aber auch seinen großen Freund, war der Bischof von Banská Bystrica (Neusohl) Štefan Moyzes, ein Mitgründer und erster Vorsitzende von Matica slovenská (Slowakischer Verein). Er hat die Pfarre in Trubín oft besucht und mit ihm sind auch andere slowakischen Volkstümler – Erwecker, sowie die slowakische Intelligenz, besonders die sog. Jungslowaken (junge Intelligenz um Ludovít Stúr) und jüngere Vertreter slowakischer Intelligenz, gekommen. Wir können den Priester František Sasinek, Daniel Lichard, Martin Hattala, Karol Kuzmány, Ondrej Radlinský erwähnen. Hier, an der Pfarre, haben sie verschiedene Resolutionen und Programme für die Aufrechterhaltung slowakischer Sprache, sowie für die Befreiung der Slowakei von Vorherrschaft der Ungarer erstellt.
Der Anfang des 20. Jahrhunderts war durch das Nationalbewusstsein geprägt. Dazu hat erheblich auch die führende slowakische Persönlichkeit Milan Hodža beigetragen, der Trubín oft besuchte.
Das ruhige Leben hiesiger Leute hat der Erste Weltkrieg unterbrochen. Die Namen von Gefallenen sind an einer Gedenktafel, im Schiff der Pfarrerkirche, angegeben.
Am Ende 1919 kam es zum Ausbruch Spanischer Grippe, infolge deren 9 Leute aus der Gemeinde gestorben sind.
Im Juni 1919 wurde erste Wahl in ČSR (Tschechoslowakische Republik) durchgeführt. Die Gemeinde hat den Gemeinderat mit 11 Mitgliedern und den Bürgermeister gewählt. Im September 1923 hat die Wahl die sog. Hlinkova slovenská ľudová strana (Slowakische Hlinka-Volkspartei) gewonnen. Die Gemeinde hat den Gemeinderat mit 5 Mitgliedern und den Bürgermeister gewählt.
Als bedeutender Tag kann man den 5. Juli 1926 bezeichnen, wenn in der Gemeinde das Postamt errichtet worden ist. Die Verbindung der Gemeinde mit der Welt wurde seit dem September 1937 HERGESTELLT, wenn die erste Telefonstation im Gebäude der Pfarrbehörde errichtet worden ist.
Im Laufe Zweiten Weltkrieges kam es in der Gemeinde zu vielen Änderungen und dramatischen Ereignissen. Das Kriegleiden wurde am 4. April 1945 am Ende.
Im 1950 wurde die landwirtschaftliche Minoritäts-Produktionsgenossenschaft gegründet, die nach sieben Jahren später in eine einheitliche landwirtschaftliche Gemeinde-Produktionseigenschaft transformiert wurde.

Lovčica
Die Gemeinde befindet sich im nordöstlichen Teil der Žiarska-Mulde im Tal vom Trubínsky-Bach. Die durchschnittliche Höhe beträgt in der Gemeindemitte 330 m ü.M., aber die Höhendifferenzen reichen von 270 m ü.M. bis 833 m ü.M.
Erste schriftliche Erwähnung stammt aus 1487, wenn die Gemeinde 5 Höfe – Tore hatte und wurde Kisslloka genannt. Im 14. Jahrhundert, im Zeitalter vom Matúš Čák Trenčiansky, wurde in der Gemeindegegend heftig gekämpft, da die Armeen in Richtung nach Handlová (Krickerhau) rückgezogen sind
Um ein Jahrhundert später waren da die Einbrüche der Armeen von Ján Jiskra aus Brandýs und von Ján Hunyady.
In Jahren 1571 bis 1573 treffen wir den Namen vom ersten Bürgermeister. Im 16. Jahrhundert wurde die Gemeindegegend den Türkeneinbrüchen ausgesetzt, die die Kremnitz erobern wollten. Mit jedem Einbruch wurden die Vermögens- und Menschenschäden verbunden. Wenn die Eroberung von Kremnitz missgelungen ist, wurden durch die Wut von Türken die Einwohner in der Gegend betroffen, unter denen auch die Einwohner von Lovčica gehörten. Bis 1679 fehlen uns jegliche Nachrichten über die Gemeinde. Es ist möglich, dass diese bis jetzt nicht gefunden worden sind. Im erwähnten Jahr ist die Pestepidemie ausgebrochen, infolge deren 281 Leute gestorben sind. Die ruhige Gemeindeatmosphäre wurde durch verschiedene Naturkatastrophen, am meisten durch die Brände, gestört.
Ein dieser Brände hat im 1820 die Hälfte von Häusern, sowie viele Wirtschaftsgebäude zerstört. Aber auch weitere Brände in Jahren 1861, 1870 und 1875 haben verursacht, dass fast alle Einwohner ihre Häuser verloren haben, wobei ebenso viele Wirtschaftstiere gestorben sind.
Das 20. Jahrhundert bedeutet für die Gemeinde eine gewisse Ruhe und so hat im 1912 der Aufbau des mehrgeschossigen Schulgebäudes begonnen, das im nächsten Jahr beendet worden ist. Es handelt sich über die erste Schule in der Gemeindegeschichte.
Das ruhige Gemeindeleben wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen. Schon im Sommer 1914 mussten alle kampfähigen Männer einrücken. 20 Männer sind nicht heimgekommen, sie sind an verschiedenen Schlachtfeldern gefallen. Am Ende 1919 kam es zum Ausbruch Spanischer Grippe, infolge deren vier Leute aus der Gemeinde gestorben sind.
Die neue Staatsordnung (Tschechoslowakische Republik) haben die Einwohner ruhig akzeptiert und am Anfang 1919 bekam die Gemeinde den neuen Namen – Lovčica. In diesem Jahr wurde auch die Gemeindevertretung gewählt. Die Einwohner haben die Gemeindevertretung mit 13 Mitgliedern und den Bürgermeister gewählt. Bei nächster Wahl am 16. September 1923 haben die Einwohner Gemeindevertretung mit 5 Mitgliedern und den Bürgermeister gewählt.
Bei großer Arbeitslosigkeit sind aus der Gemeinde 26 Familien nach Südslowakei, Frankreich, Deutschland und Amerika weggezogen.
Auch der Zweite Weltkrieg hat das Gemeindeleben ohne Mitleid betroffen. Bei den Kämpfen sind 19 slowakischen Soldaten, 4 Soldaten von Roter Armee, ein Soldat aus Rumänien, 9 deutsche Soldaten und 22 Einwohner gefallen.
Nach dem Frontübergang sind 44 Familienhäuser und viele Wirtschaftsgebäude beschädigt und zerstört geblieben.
Zu bedeutendsten Ereignissen nach dem Frontübergang gehört den Anschluss der Gemeinde an regelmäßigen Busverkehr. Im Juni 1947 wurde die Buslinie Sv. Kríž nad Hronom (Heiligenkreuz an der Garn) – Lovčica - Kapelle – Handlová (Krickerhau) – Prievidza (Priwitz) und zurück errichtet. Im März 1947 wurde die Gemeinde an die Telefonleitung angeschlossen.
Im 1957 wurde die einheitliche landwirtschaftliche Produktionseigenschaf gegründet, an die ganze landwirtschaftliche Nutzfläche im Gemeindekataster entfallen ist.
Durch den Beschluss vom Rat des Nationalen Bezirksausschusses in Žiar nad Hronom (Heiligenkreuz an der Garn) Nr.141/1971 – R ONV aus 9. Juli 1971 wurde Trubín mit Lovčica verbunden und bekam den gemeinsamen Namen „Lovčica-Trubín“.

 


 

Bürgermeister

Rudolf Námešný

mobil: +421 905 551 349
Tel: +421 45 679 0044
tel/fax: +421 45 679 0126
e-mail: starostalt@stonline.sk

 


 

Kulturdenkmäler

 

 


 

Photogalerie

 

 



 


 


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